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Neue Wege, neue Ideen, neue Tools. Ständig verändert sich unsere Arbeit mit diesem großen, liebenswürdigen Monster namens Internet. Es zu zähmen fällt nicht immer leicht und es genau so zu dressieren wie wir es uns vorstellen ebenso wenig. Deshalb testen wir regelmäßig neue Tools, die das Potential haben unsere Arbeit zu unterstützen und Prozesse zu vereinfachen, um mehr Spaß als „Domteure“ des Internets zu haben.

Vor ca. einem Jahr wurden wir auf InVision aufmerksam. Ein komplett webbasiertes Tool, das uns gleich auf mehrere Weisen hilft bessere Produkte herzustellen: Herzstück ist die Möglichkeit Wireframes und Layouts als Grafikdateien in ein Webinterface zu laden und in Projekten zu organisieren. Ganz simpel per Drag & Drop oder auch völlig integriert z.B. verbunden mit einem Dropbox Account. Convenient dabei: speichert man erneut eine Photoshop- oder Sketch-Datei in der Cloud ab, werden die ablegten Layouts in InVision zeitgleich synchronisiert. So ergibt sich der erste Vorteil dieses Tools: Layouts und Wireframes können schon während der Entstehungsphase geteilt und kommentiert werden. Für interne Zwecke aber gerade auch um unsere Kunden hautnah an der Kreation teilhaben zu lassen. Der übliche, rein auf Worten basierende, u.U. intransparente und manchmal langwierige Feedbackprozess via E-Mail lässt sich so deutlich abkürzen. 

Ganz konkret sieht das so aus: Unser Kunde kann virtuelle Post-Its direkt auf Layouts kleben – genau dort,  wo es Änderungsbedarf gibt. Alle Projektbeteiligten werden darüber informiert und können auf dieses Post-It eine direkte Antwort geben. Ergibt sich daraus ein ToDo für Design oder Entwicklung kann das Zettelchen in ein solches umgewandelt und gezielt abgearbeitet werden. Braucht ein bestimmtes Feature mehr Aufmerksamkeit ist die Funktion „Live Share“ sehr praktisch: Kunde und Projektbeteiligte können sich virtuell an einen Tisch setzen. Die Mauszeiger aller Beteiligten flitzen gleichzeitig über den Bildschirm, man kann live annotieren und mit einem dicken, pinken Marker Ideen visualisieren. Der Präsentierende hält dabei das Zepter in der Hand und bestimmt über den Bildausschnitt. Sollte man noch einen Schritt zurücktreten müssen hilft die Funktion „Whiteboard“: Wie in der Realität auch können alle Beteiligten gemeinsam auf einem Bord ihre Ideen als formschöne Kritzeleien auf den Punkt bringen.

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Auf dieser Basis baut sich mittlerweile ein regelrechtes Arsenal von Möglichkeiten auf. Z.B. können mehrere Layouts eines Projekts in kurzer Zeit zu klickbaren Prototypen verknüpft werden. Das beeindruckt, schafft Verständnis für die angedachten Funktionen und gibt Orientierung für die spätere Entwicklung.

Unser Fazit

InVision bietet zahlreiche weitere kleine und große Features die einen Test dieses Internet-Monster-Dressur-Tools lohnenswert machen. Wir benutzen es gerne und empfehlen es dringend für all diejenigen die einen Schritt weiter sein wollen.