08.05.2015
Kim Schneider
  • Reviews
  • Die Apple Watch wurde vorgestellt und nach der anfänglichen, für Apple typischen Euphorie legte sich diesmal die Spannung doch sehr schnell. Nicht jeder bei PIER2PORT war noch überzeugt von dem Gerät. “Diesmal ist es wirklich nur Spielzeug” oder “Der Akku soll ja nicht mal einen ganzen Tag halten”. Die Stimmung trübte sich und Kollegen, die sich anfangs eine bestellen wollten änderten Ihre Meinung.

    Mir ging es tatsächlich ähnlich, aber dennoch bestellte ich mir eine Space Gray, 38mm Apple Watch Sport vor und so hielt das gute Stück auch bei PIER2PORT Einzug an Tag Eins!

    Die Verpackung lies zunächst vermuten, dass eine hochwertige Zahnbürste geliefert wurde. Ein längliches Plastikcase enthielt die Uhr, in der Packung noch Ladegerät, verschiedene Anleitungen und ein L/XL-Armband.

    Der erste Eindruck zeigte, dass die Uhr der typischen, hochwertigen Apple Qualität entspricht. Zum Setup muss man sie einschalten und mit der Apple Watch App auf dem iPhone koppeln, danach geht alles automatisch. Mein iPhone und die Apple Watch sind nun unzertrennliche Partner!

    Die Watch fühlt sich einfach an wie eine Uhr
    Nach ein bisschen herumspielen, ausprobieren und Erfahrungen sammeln, vergisst man relativ schnell, dass man die Uhr am Arm trägt. Tatsächlich fühlt es sich einfach an wie eine Uhr. Sie ist einfach da. Und es ist auch nicht das typische Apple Gadget, das man ständig wieder in die Hand nimmt um verschiedene Dinge auszuprobieren oder zu machen. Tatsächlich will man die Uhr nicht all zu lange vor sein Gesicht halten.

    Man muss wissen, sobald man die Uhr am Handgelenk hat, gibt das iPhone keinen Mucks mehr von sich. Jede Notification wird an die Watch weitergeleitet. Diese tippt einen dann kurz dezent an und wenn man wissen will was los ist, hebt man das Handgelenk, das Display springt an und die letzte Notification wird gezeigt. Man kann nun darauf reagieren oder den Arm einfach wieder senken. Legt man die Uhr ab oder entsperrt man sein iPhone, dann laufen alle Notifications wieder über das Smartphone.

    Notifications abfangen und entsprechend zu behandeln ist die Hauptaufgabe der Watch
    Eine weiteres, sehr nützliches Feature sind die sogenannten Glances. Apps, die für die Watch optimiert wurden, können dort verschiedene Infos auf einen Blick ablegen. Mit einem Wisch von unten über den Bildschirm bekommt man eine Liste der aktivierten Glances. Das sind zum Beispiel Schnelleinstellungen der Watch, Wetter der aktuellen Position, das nächste DriveNow Auto, das man direkt buchen kann, die aktuelle Position auf der Karte uvm. Zu viele Glances machen das ganze sicher unübersichtlich; wenn man sich aber die richtigen herauspickt, ist das ein sehr nützliches Feature.

    Und natürlich haben die Watch optimierten Apps auch ein ganz eigenes Interface mit verschiedenen Funktionen. Es gibt eine Hand voll sehr nützliche Helfer, es gibt aber auch ziemlich großen Unsinn. Keiner will auf seinem Handgelenk mal eben schnell den Instagram Feed checken oder die Twitter Timeline durchscrollen. Es gibt sogar schon Datingapps für die Watch. Spaß machen derzeit Apps wie DriveNow, Bring und Things/Wunderlist. Quasi Carsharing von der Watch aus, Einkaufliste am Handgelenk sowie aktuelle ToDos.

    Die Apple Watch im Alltag
    Nach einigen Tagen Nutzung kann ich nun sagen, der Akku hält locker einen Tag. Länger sogar. Mein letzter Samstag mit der Watch sah wie folgt aus:

    Aufstehen um 8 Uhr früh, die Watch hatte 100% Akku, der Tag kann losgehen! Ich ging einkaufen, nutzte Bring als Einkaufsliste auf der Uhr und steuerte mit dieser meine Musik, die auf dem iPhone spielte. Zuhause räumte ich die neuen Sachen ein und ging bei dem guten Wetter raus zum Joggen! Mit der Uhr verfolgte ich die Aktivität des Workouts.
    Wieder Zuhause angekommen ging es unter die Dusche (ohne Watch, auch wenn Apple sagt, dass man sie zum Duschen nicht abnehmen muss) und dann suchte ich mit dem iPhone die nächste Bahnverbindung zum Osterstraßenfest heraus. Die gewünschte Verbindung zeigte mir die Watch unterwegs schnell an.
    Nach dem Ostertraßenfest hatten wir noch Lust auf IKEA und plötzlich war ich Besitzer eines neuen Küchenschranks. Schnell mit der Watch ein DriveNow gebucht, abgeholt und den Schrank nach Hause gebracht!
    Mein restlicher Abend bestand dann aus Hausarbeiten, den neuen Schrank zusammen bauen und zwei Filmen. Dabei gab mir die Uhr nur hin und wieder eine Notification vom iPhone aufs Handgelenk. Um 2 Uhr ging ich dann ins Bett und der Akku der Watch war immer noch bei ~35%. Was will man mehr?

    Über den Tag nutzte ich viele Funktionen der Watch und dafür mein iPhone so viel weniger. Jede Notification direkt am Handgelenk abgefangen, die Bahnverbindung anzeigen lassen, ein DriveNow ordern und finden, die Musik am iPhone steuern während man Schränke zusammenbaut, Nachrichten diktieren uvm. Und auch die Apps reagierten zügig und nicht wie erwartet träge.

    Nach einer Woche mit der Apple Watch kann ich sagen...
    dass es schwierig ist, in so kurzer Zeit ein Fazit zu ziehen, allerdings macht die Watch super viel Spaß! Siri funktioniert besser denn je, Nachrichten diktieren klappt auch besser als erwartet und generell die Tatsache, dass man das iPhone automatisch weniger in die Hand nimmt ist ziemlich super.

    Wir in der Agentur haben schon einige interessante Ideen, wie wir die Watch in Zukunft für unsere Kunden sinnvoll anwenden können! Wir halten euch auf dem Laufenden!

    Falls ihr Fragen habt schreibt mir doch einfach auf Twitter direkt @iKasch

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