07.02.2017
Sarah Pankratz
  • Development
  • Wie misst man eigentlich die Klicks auf einer Website? Also die Klicks, die wirklich interessieren und zählen?

    Seit langer Zeit können Seitenaufrufe, Verweildauer und viele weitere nützliche Hinweise über die Nutzung der Seitenbesucher gemessen und für Optimierungszwecke mit Google Analytics genutzt werden. Doch lassen die erfassten Daten meist nicht genügend Rückschlüsse auf die interaktive Benutzung der Website zu, da User-Events standardmäßig nicht berücksichtigt und ausgewertet werden. In der „User Experience-Welt“ ist es jedoch essentiell zu wissen, wie die Nutzer sich über Seiten bewegen, welche Features genutzt werden und welche davon aus Sicht des Nutzers eher irrelevant sind. Wie bekommt man also einen genaueren Überblick über die tatsächliche Nutzung der Website?

    Effektives Tracking von Scrollverhalten und Klicks

    Seit Ende 2012 befindet sich das Tag Management System “Google Tag Manager” im Portfolio der kostenlosen Webtools von Google, aber lange Zeit war davon wenig bekannt. Mit diesem Tool lassen sich Code-Schnipsel auf der Website einbinden, ohne am Quellcode arbeiten zu müssen. Dies können Tracking-Codes, JavaScripts oder HTML-Elemente sein.

    Durch die Verknüpfung mit Google Analytics lässt sich so das Nutzerverhalten wie Klicks, Tastenanschläge, Scrollverhalten, Downloads von PDFs und vielem mehr tracken. Diese wertvollen Informationen werden bei Google Analytics gesammelt und können in bekanntem Stil ausgewertet werden.

    Großer Vorteil: Mit dem Google Tag Manager lässt sich viel Zeit und somit Geld sparen. Der Webanalyst kann ohne das Mitwirken der IT-Verantwortlichen die Einbindung selbst übernehmen.

    Wie verwende ich den Google Tag Manager?

    Die Anwendung des Tag Managers ist einfach: Im Code der entsprechenden Website oder mobilen App wird einmalig ein kleines Code-Snippet hinzugefügt, welches sich mit dem Tag Manager-Server verbindet. Nun kann das “Taggen” gestartet werden: Innerhalb des Managers werden Tracking-Codes platziert und Trigger konfiguriert. Durch bestimmte Nutzer-Ereignisse auf der Webseite werden Tags ausgelöst, wie z.B. das Absenden eines Formulares oder das Anklicken eines Videos. Die Daten des ausgelösten Tags werden an die Goolge Analytics-Server zurückgesendet.

    Möglichkeit einer Tag Konfiguration

    Einmalige Einbindung des Google Tag Manager Snippets

    Vorteile und Möglichkeiten
    Kosten- und Zeitersparnis

    Weder zusätzlicher Code noch die Arbeitszeit eines IT-Verantwortlichen werden benötigt. Alle Einstellungen erfolgen über die Weboberfläche des Tag Managers.

    Übersichtlichkeit

    Die Tag-Verwaltung ist übersichtlich dargestellt und nachvollziehbar: Durch die Benutzerverwaltung kann exakt verfolgt werden, wer was bearbeitet hat.

    Ladezeitenoptimierung

    Alle Tags werden asynchron ausgelöst. Falls ein Tag langsam geladen oder ausgeführt wird, braucht die Ausführung der übrigen Tags nicht auf die Fertigstellung dieses Tags zu warten. Somit kann sich die Gesamtladezeit durch Google Tag Manager sogar verringern.

    Auswertung bei Google Analytics

    Fazit

    Der Google Tag Manager ist für uns ein sehr wichtiges und hilfreiches Tool geworden. Wir können Daten zuverlässig und genau messen und damit gemeinsam mit unseren Kunden Optimierungen an Seitenstrukturen oder Contents durchführen.

    12.07.2017
    Inga
  • Intern
  • Wir hatten die Idee einen P2P Campus zu starten & das kam dabei raus.
    07.04.2017
    Sarah
  • Intern
  • Im heutigen Talk2 haben wir uns Nele geschnappt!
    07.02.2017
    Sarah
  • Development
  • Wie misst man eigentlich die Klicks auf einer Website? Also die Klicks, die wirklich interessieren und zählen?

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