25.09.2015
Sarah Pankratz
  • Reviews
  • Ursprünglich von Nokia entwickelt, wurde der Kartendienst Here Maps von BMW, Daimler und Audi gemeinsam für 2,8 Milliarden Euro gekauft (Quelle). Die Vision dahinter ist es, ihre Autos mit dem eigenen, hochpräzisen Kartendienst auszustatten, der sich dann als Standard etablieren könnte.

    Was genau kann Here Maps?

    Die Anwendung ist rund 40 Megabyte groß und stellt Kartenmaterial von über 100 Ländern zur Verfügung - kostenlos versteht sich. Nach Registrierung kann es direkt los gehen: Here Maps hat die gleichen Features wie Google Maps: Routenplanung auch zu Fuß sowie für öffentliche Verkehrsmittel, Turn-by-Turn- Navigation und Echtzeit-Infos zur Verkehrslage. Here Maps ist für die drei großen Smartphone-Systeme verfügbar.

    Was ist der Unterschied zu Google Maps?

    Here Maps arbeitet auch offline. Das ist der größte Vorteil: Im Ausland kann man sich die Karten vorab herunterladen und findet unterwegs im fremden Land so gut wie jedes Ziel. Tankstellen, Restaurants, Hotels sowie Sehenswürdigkeiten sind in den Offline-Karten gespeichert. On top können Bewertungen und Rezensionen aus TripAdvisor und LonelyPlanet von Geschäften und Restaurants nachgelesen werden - das geht allerdings nur online. Auf www.here.com kann man zusätzlich die nächste Reise planen und hat vor Ort den gesamten Reiseverlauf zur Verfügung.

    Mit der Funktion „Erkunden“ lassen sich Flughäfen oder Einkaufszentren gut aufgeräumt in mehreren Ebenen betrachten; einzelne Geschäfte werden angezeigt und die Orientierung wird dadurch noch einfacher. Das kann Google Maps zwar auch, aber Here Maps hat es optisch wesentlich besser gelöst.

    Eine Geschwindigkeitsbegrenzungs-Anzeige während der Autofahrt sowie eine Warnung bei deren Überschreitung ergänzen die Vorteile. Stimmen für verschiedene Sprachen können auch heruntergeladen werden (wer’s mag z.B. “Surfer Dude” ).

    Wo ist der Haken?

    Das Kartenmaterial benötigt relativ viel Speicher. Ein paar Gigabyte hat man schnell zusammen. Allerdings muss  man beispielsweise für die USA keine Gesamtkarte herunterladen, sondern kann auch nur die einzelnen Staaten, die man besuchen möchte, auswählen. Google liefert außerdem mehr Infos über Öffnungszeiten, Bilder und Bewertungen. Ein weiteres Hindernis bei einer Umstellung auf Here Maps ist die Anwendung selbst: Hat man sich ein mal an Google Maps gewöhnt, zögert man, sich für eine (bessere) Alternative zu entscheiden.

    Praxistest bestanden

    Wir sind mit Here Maps an der Westküste über 3000 km gefahren und können es für den Einsatz im Ausland auf jeden Fall empfehlen! Insgesamt bietet es sich also an, Here Maps zu installieren und anzuwenden. Aber auf Google Maps möchten wir wegen der umfangreicheren Informationen noch nicht ganz verzichten.

    12.07.2017
    Inga
  • Intern
  • Wir hatten die Idee einen P2P Campus zu starten & das kam dabei raus.
    07.04.2017
    Sarah
  • Intern
  • Im heutigen Talk2 haben wir uns Nele geschnappt!
    07.02.2017
    Sarah
  • Development
  • Wie misst man eigentlich die Klicks auf einer Website? Also die Klicks, die wirklich interessieren und zählen?

    Funken Sie uns an.

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