01.11.2016
Kim Schneider
  • Intern
  • Bei uns haben alle Mitarbeiter die Möglichkeit remote zu arbeiten. Daraus ergab sich die Problematik, dass die Absprachen, wer sich gerade wo befindet, nicht immer allen bekannt war. Jede Team-Insel hatte dabei ihre eigene Methode, sei es per Zuruf oder durch eine analoge Liste.

    Wir haben kein entsprechendes Tool gefunden, das unser Problem lösen kann. Entweder kann es viel zu viel oder doch nicht ganz das, was wir uns wünschten. Kein Problem, dann bauen wir einfach unser eigenes!

    Wie kann man also diese Home Office Zeiten managen, ohne dabei auf Tools wie Google Calendar oder ähnliches zurückzugreifen?

    Ich machte mir eine zeitlang Gedanken, stellte die Grundvoraussetzungen zusammen, überlegte mit welcher Technologie das Tool umgesetzt werden könnte und versuchte, die Funktionen auf ein Minium herunter zu brechen. Denn mein Anspruch war, dass das Tool nicht nur selbsterklärend und clean sein, sondern auch ohne technischen Schnickschnack, wie einem Account funktionieren sollte.

    Ich schnappte mir unseren Designer Marco und erzählte ihm bei einer Pizza von Slim Jims meine Grundidee für das neue Tool.
    Marco entwickelte die passenden Wireframes und ein Grunddesign. Die meiste Zeit suchten wir nach einem Namen. Nach langem hin und her kamen wir zu unserem eigenen Teamlocator. TEAmLocator. TEAL. Ja, das passt. Netterweise ist TEAL auch der Name einer Farbe, die man sich aus dem Grün und Blau unseres Logos zusammenreimen kann. TEAL ist auch der Name einer bestimmten Entenart. Nungut, für uns ist es ein Teamlocator.

    Die Grundidee ist simpel: eine Liste von Fotos aller Mitarbeiter. Das Foto wird eingefärbt, je nachdem wo sich die Person befindet. Sei es der Status Office, Home Office, Urlaub oder Krankheit. Unter dem Foto stehen die nächsten vier Tage, die auch entsprechend eingefärbt sind. Um TEAL möglichst einfach zu halten, haben wir keine Einschränkungen eingebaut. Jeder kann den Status von jedem anpassen. So kann man z.B. bei Krankheit den Status des erkrankten Kollegen anpassen, oder wenn man zu Zweit bei einem Kundentermin ist, direkt bei beiden Personen den Status ändern.

    Zunächst versuchte ich TEAL mit Angular zu bauen. Als ich dann meinen ersten Prototypen fertig hatte, stand Angular 2 vor der Tür und ich hätte einiges an TEAL komplett umbauen müssen. An sich kein Problem, aber irgendwann wollten wir das Tool ja auch nutzen. Bei unserem letzten Offsite präsentierte ich es dem Team und wir setzten uns eine Deadline, bis wann TEAL fertig sein soll. Wie bei einem echten Kundenprojekt, also 🙂
    Kurz vor Launch krempelte ich nochmal alles um, warf Angular über den Haufen und griff auf mein Lieblings CMS Kirby zurück. Eine großartige Entscheidung, frage mich heute noch manchmal, warum ich das nicht gleich so machte. Mit dem Panel von Kirby kann man schnell ein Teammitglied hinzufügen oder entfernen (das klingt hart, gehört aber dazu). Nachdem also klar war, wie TEAL gebaut werden sollten vergingen nochmal drei Wochen, dann konnte die V1 gelauncht werden. Es wurde großartig, wird täglich genutzt und eine interne Roadmap gibt es auch, mit vielen, tollen Ideen, die nur noch umgesetzt werden müssen.

    Mit dem Launch der Version 2 erweiterten wir die Stati um den Punkt “Termin” und “Feiertag” und verpackten TEAL in ein schickes neues Design.

    12.07.2017
    Inga
  • Intern
  • Wir hatten die Idee einen P2P Campus zu starten & das kam dabei raus.
    07.04.2017
    Sarah
  • Intern
  • Im heutigen Talk2 haben wir uns Nele geschnappt!
    07.02.2017
    Sarah
  • Development
  • Wie misst man eigentlich die Klicks auf einer Website? Also die Klicks, die wirklich interessieren und zählen?

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