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Im Netz gibt es zahlreiche Anleitungen, wie man produktiver von zuhause aus arbeitet, wie man sich einen Arbeitsplatz  für mehr Kreativität einrichtet und diverse Tools, die die Ablenkung verhindern sollen – doch was bedeutet Remote Working und wie sind wir auf die Idee gekommen, dies bei PIER2PORT umzusetzen? Und funktioniert das überhaupt? 

Führt Arbeiten im Office automatisch zu mehr Produktivität? Und heißt das im Umkehrschluss, dass man im Home Office gar nicht produktiv arbeiten kann? Wir sind da anderer Meinung und setzen seit Jahren bewusst und erfolgreich auf die Integration der Arbeit vom Home Office in unserem Arbeitsalltag – auch auf internationaler Ebene.

Ein paar Zahlen vorweg: Theoretisch könnten in Deutschland rund 30 Prozent der Beschäftigten ihre Arbeit zu Hause verrichten; und würden dies auch gerne tun. Das besagt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, die im Mai veröffentlicht wurde. Tatsächlich arbeiten aber nur 12 Prozent der Angestellten im Home Office. Eine Studie aus dem letzten Jahr von der Universität Stanford ergab, dass Mitarbeiter im Home Office seltener krank werden und zufriedener mit ihrer Arbeit sind. Ihre Produktivität stieg insgesamt um 13 Prozent. Der Ökonomieprofessor Nicholas Bloom hat 250 Callcenter-Agenten eines chinesischen Reiseportals in 2 Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe sollte 4 Tage in der Woche von Zuhause arbeiten, die andere Gruppe diente als Kontrollgruppe. Das Ergebnis war folgendes: Zum einen stieg die Leistung der Home-Office-Gruppe in den 9  Monaten dramatisch. Der Grund: Sie machten weniger Pausen, meldeten sich seltener krank und nahmen pro Minute mehr Telefonate an. Zum anderen machte ihnen die Arbeit auch mehr Spaß. Deshalb sank auch die Fluktuation, und zwar um 50 Prozent im Vergleich zur Kontrollgruppe. Einziger Nachteil: Die Mitglieder der Home-Office-Gruppe wurden seltener befördert. Vermutlich deshalb, weil sie für ihre Führungskräfte weniger sichtbar waren. Die Chefetage war von den Ergebnissen positiv überrascht – so sehr, dass sie die Option für das Home-Office nun firmenweit anbietet. Interessant: Immerhin zwei Drittel der Kontrollgruppe zog es vor, weiter jeden Tag ins Büro zu kommen. Offenbar fürchteten sie, zuhause isoliert und bei Beförderungen übergangen zu werden. Auch aus der Versuchsgruppe entschieden sich einige, wieder täglich im Büro zu arbeiten. Vor allem jene, die im Home-Office unproduktiver waren. Einen Link zur gesamten Studie gibt es hier.

 

Warum bieten wir Remote Working an?

“Remote Working” – das Arbeiten von zuhause, aus dem Ausland oder von unterwegs, ist das Arbeitsmodell der Zukunft. Eine Dauerpräsenz im Office ist heute durch die Digitalisierung und das Internet nicht mehr notwendig, denn eine Internetverbindung ist ausreichend, um praktisch überall zu arbeiten. Zahlreiche Tools und Services vereinfachen die Kommunikation, so kann unabhängig von Ort und Zeit kann ein Team weiterhin erfolgreich kollaborativ arbeiten.

Seine Geburtsstunde hatte der partielle Home Office Einsatz bei PIER2PORT schon vor einigen Jahren, als die Anzahl der Mitarbeiter im Großraumbüro wuchs, der Platz jedoch nicht. Um konzentrierteres Arbeiten zu fördern, war die Idee des Home Offices geboren. Anfänglich noch provisorisch, ohne konkrete Vorgaben und Absprachen, entwickelten sich im Laufe der Jahre feste Regeln dafür. Vor allem unsere Pendler profitieren inzwischen von der flexibleren Work-Life-Balance. Allerdings hat jede Medaille auch ihre Kehrseite: Als Unternehmen muss man eine hohe Selbstverantwortung und viel Disziplin des Teams erwarten.

 

Stimmen aus dem Team


“Remote working, die „extreme“ Form von Home Office, ermöglicht es mir auch auf große Entfernungen für PIER2PORT zu arbeiten. Eine gut funktionierende Home Office Lösung ist für mich also essentiell, damit ich weiterhin ein Teil des Teams sein kann.”
Marco, Interactive Designer, in Frankfurt

“Ich selbst bin relativ ungern im Home Office. So kuschelig meine Katze auch ist, wenn sie acht Stunden lang auf mir herumklettert wird sie schnell zur Nervensäge. Wenn ich im Home Office bleibe, hat das meist den Grund, dass ich jemanden erwarte bzw. irgendwo sein muss – sei es der Techniker oder ein zu groß geratenes Paket.”
Kim, Frontend Entwickler, in Hamburg

“Ein Home Office-Tag bedeutet für mich in Zeiten der Großraumbüros nicht nur super konzentriertes Arbeiten an den Projekten, sondern auch eine flexible Einteilung der Arbeitszeiten. So ist es mir z.B. möglich, meinen Sohn früher vom Fußballtraining abholen zu können als sonst oder bei Schulausfällen, die öfter vorkommen als man denkt, für ihn da zu sein ohne die Arbeit liegen lassen zu müssen.”
Marc, Technologie, in Hamburg

 

Mit welchen Tools setzen wir dieses Arbeitsmodell um?

Slack
  • Verhindert vollgestopften Maileingang
  • Gruppen, Channels, direct messages, emojis, Videos, Dateien mit Kommentarfunktion, Abstimmungen: (Fast) alles ist mit Slack möglich 

education, business, people and technology concept - close up of tablet pc computer, notebook with pencil and earphones on wooden table

 

Todoist
  • Verwaltung von Aufgaben im Team
  • Arbeiten an gemeinsam Projekten
  • Unentbehrlich für produktive Team-Arbeit
  • Todoist gibt’s hier

Design HTML Web Design Template Concept

Teal
  • Über unsere Eigenproduktion Teal berichteten wir ausführlich hier
  • Teal ist unser Teamlocator und zeigt uns an, wo sich welcher Mitarbeiter gerade befindet

Laptop with blank screen on table.

 

Invision
  • Design Abstimmungen mit dem Team und  mit Kunden (mit Liveshare Funktion und Kommentaren, Zeichnungen)
  • Entwicklern das Design zur Verfügung stellen
  • Notizen hinzufügen, Klickbare Prototypen bauen

 

Fazit

Wir profitieren von zufriedeneren Mitarbeitern, die als Team sehr gut zusammen arbeiten. Deshalb machen wir damit weiter und entwickeln gerade ein Konzept für Desk Sharing.